Aus Erbstücken wird Schmuck, den Sie tragen

Umarbeitungen

Aus Erbstücken wird Schmuck, den Sie tragen

Omas Brosche, der geerbte Ring, Schmuck aus einem anderen Leben: Wir gestalten alte Stücke so um, dass sie kaum wiederzuerkennen sind — oder integrieren ihre schönsten Elemente in ein völlig neues Design. Von Hand, in unserem Atelier in Merzig.

Umgestalten oder integrieren — Sie entscheiden.

Zwei Wege

Umgestalten oder integrieren — Sie entscheiden.

Weg 1 — Umgestalten: Ihr Stück bleibt dasselbe, wird aber neu gedacht: neue Form, neue Oberfläche, neu gesetzte Steine. Weg 2 — Integrieren: Wir lösen die wertvollsten Elemente — Brillanten, Farbsteine, markante Details — behutsam heraus und fassen sie in ein neues, darauf abgestimmtes Design. Was wir bewusst nicht anbieten: Kundengold einzuschmelzen. Die Zusammensetzung fremder Legierungen ist nie exakt bekannt — und unser Stempel steht ohne Ausnahme für garantierte Qualität.

Stücke zur Beratung mitbringen

Beispiel 1 — Rubinring

Aus einem Ring wurden zwei Erinnerungsstücke

Ein alter Goldring mit vier Rubinen im Karree — lange getragen, dann jahrelang in der Schatulle. Wir haben die Rubine gelöst und ihnen zwei neue Formen gegeben: einen Anhänger an feiner Goldkette, der die vier Steine in ihrer ursprünglichen Anordnung bewahrt, und einen Statementring mit Herz. Zwei Schmuckstücke, die wieder täglich getragen werden.

Vorher: Goldring mit vier Rubinen im Karree — ein Erbstück aus der Schatulle
Vorher: Goldring mit vier Rubinen im Karree — ein Erbstück aus der Schatulle
Nachher: Anhänger mit den originalen Rubinen an feiner Goldkette, dazu ein Statementring mit Herz
Nachher: Anhänger mit den originalen Rubinen an feiner Goldkette, dazu ein Statementring mit Herz
Der neue Statementring mit Herzgravur — aus dem Gold des ursprünglichen Rings
Der neue Statementring mit Herzgravur — aus dem Gold des ursprünglichen Rings

Beispiel 2 — Diamantring

Aus einem Ring wurden zwei.

Ein einzelner Ring, dessen Diamanten kaum noch zur Geltung kamen. Wir haben die Steine ausgefasst und auf zwei neue Ringe verteilt: einen filigranen Memoire-Ring, der die Brillanten in einer Reihe zeigt, und einen breiten, gebürsteten Ring als Gegenstück. Getragen werden sie einzeln, gestapelt oder an beiden Händen — aus einem Erinnerungsstück wurden zwei neue Lieblingsstücke.

  • Vorhandene Steine werden schonend ausgefasst und geprüft
  • Neue Fassungen entstehen passend zum Stein — nicht umgekehrt
  • Auf Wunsch mehrere Stücke aus einem Erbstück
Umarbeitung besprechen

Beispiel 3 — Erbgold

Wenn das Material selbst die Geschichte trägt.

Manchmal geht es nicht um die Form, sondern um das Material. Für diesen Ring war es unserer Kundin eine Herzensangelegenheit, das Gold ihres Erbstücks weiterleben zu lassen. Wir haben daraus kleine Goldkügelchen geschmolzen und sie mit dem neuen Ring verbunden — sichtbar, tastbar, unverwechselbar. Veredelt wird das Stück von einem leuchtenden Edelstein. So trägt sie heute ein Stück Familiengeschichte am Finger, in einer Form, die zu ihrem Leben passt.

  • Erbgold als sichtbares Detail im neuen Stück verarbeitet
  • Auch bei kleinen Restmengen möglich
  • Kombinierbar mit neuem Edelmetall und Edelstein
Eigenes Erbstück besprechen

Der Ablauf

So läuft eine Umarbeitung

  1. Sichtung im Atelier

    Bringen Sie Ihre Stücke mit — wir schauen gemeinsam: Was steckt darin? Welche Steine, welche Legierung, welche Möglichkeiten? Und wir sagen ehrlich, wenn sich eine Umarbeitung nicht lohnt oder ein Stück besser bleibt, wie es ist.

  2. Konzept & Angebot

    Umgestalten oder Elemente integrieren? Wir entwickeln einen Vorschlag mit transparentem Angebot — Ihr Altgold-Materialwert kann dabei verrechnet werden.

  3. Behutsame Umsetzung

    Steine werden geprüft und neu gefasst, Elemente präzise herausgelöst und eingearbeitet — mit MOA-Laserschweißtechnik auch dort, wo klassisches Löten zu riskant wäre.

  4. Übergabe

    Ihr neues altes Stück — gereinigt, poliert, mit Geschichte. Die Dauer richtet sich nach dem Umfang; die genaue Zeit nennen wir Ihnen nach Sichtung Ihres Stücks.

Häufige Fragen

Fragen zur Umarbeitung

Welche Schmuckstücke lassen sich umarbeiten?

Fast alle — Ringe, Broschen, Anhänger, Ohrschmuck, auch beschädigte Stücke. Entscheidend sind Zustand von Steinen und Fassungen sowie die Legierung. Bei der Sichtung im Atelier bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung, kostenlos.

Warum schmelzen Sie mein Altgold nicht einfach ein?

Weil wir für jedes Stück mit unserem Stempel garantieren — und das geht nur mit Legierungen, deren Zusammensetzung wir exakt kennen. Fremdes Altgold kann unbekannte Zusätze enthalten, die zu Poren oder Farbabweichungen führen. Ihr Gold verliert dadurch nichts: Sein Materialwert wird verrechnet oder ausgezahlt.

Was passiert mit dem übrigen Gold meines alten Stücks?

Sie entscheiden: Wir kaufen es zum tagesaktuellen Kurs an — als Auszahlung oder als Verrechnung mit Ihrer Umarbeitung. So finanziert das alte Stück einen Teil des neuen.

Behalten die alten Steine ihren Wert?

Gute Steine gewinnen durch eine zeitgemäße Fassung oft sogar an Wirkung. Wir prüfen jeden Stein vor der Umarbeitung — auch auf verborgene Risse, die beim Neufassen relevant wären — und sagen Ihnen, was er wert ist.

Was kostet eine Umarbeitung?

Von der einfachen Neufassung bis zum kompletten Neudesign ist die Spanne groß — nach der Sichtung nennen wir einen verbindlichen Preis. Häufig reduziert der verrechnete Altgold-Wert die Summe spürbar. Kleinere Umarbeitungen beginnen bei etwa 250 €; aufwändigere richten sich nach Material, Legierung und Umfang. Alle Preise sind edelmetallkursabhängig und nicht immer tagesaktuell.

Und wenn das Stück zu wertvoll ist, um es zu verändern?

Dann sagen wir Ihnen das. Manche Stücke sind handwerklich oder historisch so besonders, dass wir vom Umarbeiten abraten — Ehrlichkeit gehört bei uns zur Beratung.

Neugierig, was in Ihrem Erbstück steckt?

Bringen Sie es einfach mit.

Sichtung und Einschätzung im Atelier in Merzig — kostenlos und unverbindlich.